Starke Regenfälle oder intensives Gießen können die Erde um den Terra wegspülen und die Bodenstäbe freilegen. Freiliegende Stäbe bedeuten, dass der Sensor keinen vollständigen Bodenkontakt mehr hat – und damit keine zuverlässigen Messwerte liefern kann.
Was du prüfen solltest
Nach starkem Regen oder einer intensiven Bewässerung kurz nachschauen:
Schauen die Bodenstäbe aus der Erde? Dann sitzt der Terra nicht mehr tief genug.
Hat sich die Erde um den Terra abgesenkt oder weggespült? Dann fehlt der direkte Kontakt zwischen Sensor und Substrat.
So korrigierst du es
Terra tiefer drücken. Wenn der Sensor noch aufrecht steht, aber zu hoch sitzt, drücke ihn vorsichtig und gleichmäßig weiter in die Erde. Wichtig: Nur leichten Druck verwenden und nie mit Gewalt drücken. Spürst du einen Widerstand und der Sensor lässt sich nicht weiter eindrücken, gehe direkt zu Schritt 2 über – sonst riskierst du, die Bodenstäbe zu verbiegen oder zu brechen.
Erde um den Terra anhäufen. Wenn die Erde weggespült wurde, fülle sie wieder auf und drücke sie leicht an, um den Bodenkontakt wiederherzustellen.
Bei Bedarf erneut angießen. Wenn du größere Mengen Erde nachgefüllt hast, gieße den Bereich moderat an, damit sich die Erde setzt und der Kontakt zum Sensor optimiert wird.
Warum ist das wichtig?
Der Terra misst immer lokal – direkt dort, wo er sitzt. Freiliegende Stäbe oder Hohlräume im Boden verfälschen die Messwerte für Bodenfeuchte und Nährstoffe. Eine kurze Sichtkontrolle nach starken Niederschlägen oder intensivem Gießen stellt sicher, dass deine Daten verlässlich bleiben.