Die Bodenkalibrierung ist für alle FYTA Sensoren verfügbar – für den FYTA Beam G1 sowie für FYTA Beam G2, FYTA Mini und FYTA Terra. Da die neueren Sensoren auf einer anderen Messmethode basieren, unterscheidet sich der Kalibrierungsflow in der App je nach Gerät. Der Einstieg ist jedoch bei allen Sensoren identisch.
Du findest die Bodenkalibrierung an zwei Stellen in der App:
In den Sensoreinstellungen
In den Pflanzeneinstellungen
Den Flow startest du über: Meine Geräte → Kalibrierungen und Tests → Bodenkalibrierung → Start
Die App führt dich anschließend Schritt für Schritt durch den Prozess.
Was passiert nach dem Kalibrierungsflow?
(Betrifft nur FYTA Beam G2, FYTA Mini, FYTA Terra)
Die Bodenkalibrierung besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil – das Sättigen des Substrats – führst du aktiv in der App durch. Sobald du den Flow abgeschlossen hast, beginnt automatisch der zweite Teil: In den folgenden 48 Stunden analysiert unser System kontinuierlich deine Messwerte und sucht nach dem höchsten gemessenen Feuchtigkeitspunkt in diesem Zeitraum. Dieser Punkt entspricht der Feldkapazität deines individuellen Substrats und wird als Referenzpunkt gespeichert – er bildet künftig den oberen Rand des optimalen Feuchtigkeitsbereichs deiner Pflanze.
Warum dauert die Bodenkalibrierung 48 Stunden? Das Wasser braucht nach dem Gießen oft eine gewisse Zeit, bis es sich gleichmäßig im gesamten Substrat verteilt hat. Außerdem beeinflussen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen die Messung. Hinzu kommt: Solltest du innerhalb der 48 Stunden erneut gießen – oder bei Outdoorpflanzen ein Regenschauer das Substrat zusätzlich durchnässen – berücksichtigen wir auch das. Wir nehmen immer den höchsten Messpunkt innerhalb des gesamten 48-Stunden-Fensters als Referenzpunkt.
Deine Kalibrierung ist also erst 48 Stunden nach dem Durchnässen vollständig abgeschlossen. In dieser Zeit musst du nichts weiter tun – das FYTA System arbeitet still im Hintergrund.
